Wir beraten Menschen, die in Kindheit und Jugend sexualisierte Gewalt im kirchlichen Kontext erfahren haben:
Unabhängig
Wir arbeiten völlig unabhängig von der Kirche.
Unterstützend
Wir zeigen Wege auf, kennen die kirchlichen Strukturen, Abläufe und Verfahren und unterstützen Sie bei allen Schritten, die Sie unternehmen möchten.
Umfassend
Durch unser Netzwerk ehrenamtlicher Menschen, können wir juristische oder psychologische Beratung vermitteln.
Vernetzt
Durch unsere Vernetzung mit Betroffeneninitativen in ganz Deutschland ermöglichen wir Austausch, Gespräche und gegenseitige Unterstützung.
Vertrauensvoll
Ihre Themen bleiben bei uns. Wir hören zu und bieten Ihnen Platz für einen vertrauensvollen Austausch.
Gemeinsam
Bei uns arbeiten Betroffene und Nicht-Betroffene Hand in Hand.
Kostenlos
Wir finanzieren uns zu 100% aus Spenden, damit wir Betroffenen unser Angebot kostenlos zur Verfügung stellen können.
2025 war für LEUCHTZEICHEN ein Jahr des Neubeginns und der Weiterentwicklung. Seit März erreichten uns 32 Erstkontakte aus ganz Deutschland, mehr als die Hälfte davon mit dem Wunsch nach weiterführender Begleitung. Zum Jahresende wurden 19 Menschen langfristig unterstützt, häufig in komplexen Entschädigungsverfahren.
Unser Angebot wurde gezielt erweitert, unter anderem durch Awareness-Arbeit bei Veranstaltungen und die konfessionsübergreifende Öffnung der Beratung. Unverändert arbeiten wir unabhängig von kirchlichen Strukturen und ausschließlich spendenfinanziert.
Der Jahresbericht 2025 gibt einen vertieften Einblick in Zahlen, Entwicklungen und Perspektiven für 2026.
Wie lange dauert eigentlich das katholische Verfahren zur Anerkennung des Leids? Diese Frage hören wir in unserer Beratungsarbeit immer wieder.
Deshalb haben wir von Oktober bis Ende November 2025 eine kurze Umfrage durchgeführt. Auch wenn die Zahl der Rückmeldungen für eine statistisch belastbare Auswertung nicht ausreicht, geben die Antworten dennoch einen wichtigen Einblick in die Erfahrungen vieler Betroffener.
Drei Punkte wurden besonders deutlich:
Viele Betroffene erhalten keine Eingangsbestätigung
Mehr als die Hälfte der Teilnehmenden berichtet, dass ihr Antrag nicht bestätigt wurde. Dadurch fehlt oft eine Vorgangsnummer – und die Möglichkeit, den Stand des Verfahrens nachzuvollziehen.
Die Verfahren dauern häufig länger als ein Jahr
Viele Betroffene warten mehr als zwölf Monate auf eine Entscheidung. Verzögerungen entstehen dabei nicht nur bei der Kommission, sondern oft schon bei der Vorprüfung durch die Bistümer.
Das Verfahren wird häufig als belastend und intransparent erlebt
Unklare Abläufe, wenig Informationen und unterschiedliche Vorgehensweisen der Bistümer erschweren vielen Betroffenen die Orientierung im Verfahren.
Die vollständige Auswertung findet ihr ab sofort hier auf unserer Homepage (siehe Button)
Und weil noch viele Fragen offen sind: Wir arbeiten bereits an einer weiteren Umfrage.
